Guenfer Çoelgecen
             
Termine Aktuelles Vita Showreel Portraits
Almanya
 
Almanya
Fotos © Volker Beushausen
 

 

Almanya - Solotheaterstück frei nach einem Text von Feridun Zaimoglu

Die Produktion ist prämierter Beitrag zum „Handlungskonzept Interkultur“ der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.Produktion und Schauspiel: Günfer Cölgecen


Premiere: 10.05.2002 Eröffnungsstück der Türkisch-Deutschen Theatertage Bochum

 

Koppstoff erzählt von Türkinnen (12.03.2002 Ruhrnachrichten Bochum)

"Almanya - wärmewillichdochnurwärme ließ den Zuschauer auf ergreifend offene und ehrliche Weise Deutschland aus der Sicht türkischstämmiger Frauen erleben. Allesamt hervorragend gespielt von Günfer Çölgeçen."


Straßengöre überschüttet das Publikum mit Wortkaskaden (01.04.2003 - WAZ)
"Günfer Cölgecen bietet an diesem Abend eine beeindruckende schauspielerische Leistung. (...) Als die Schauspielerin abtritt, herrscht ein Gefühl der Leere, eine merkwürdige Berührtheit, die sich zunächst zögerlich, dann immer heftiger in Aplaus löst. Das Bedürfnis in der folgenden Diskussionsrunde über das Stück zu reden ist groß. Auch wenn zunächst einige Stimmen die extremen Standpunkte der fünf Frauenfiguren weit von sich weisen, wird schnell deutlich, dass zumindest ein Teil der Erfahrungen für viele nicht unbekannt sind."


Zwischen Provokation und Verunsicherung (9.04.2003 Stadtspiegel Bochum)

"Die Einstiegszsene ist purer Boulevard - und wiegt den Zuschauer in falscher Sicherheit, denn das was folgt ist starker Tobak: Die Schauspielerin Günfer Çölgeçen schlüpft in fünf ebenso extreme, wie unterschiedliche Frauenrollen, überschüttet das Publikum mit Wortkaskakaden, kriecht als verunsichertes Mädchen unter der Kapuze ihres Regenmantels in sich hinein, versprüht in seidenen Kimono überlegene Sicherheit. (...) Und gerade die Authenzität der Stimmen ist es, die die Zuschauer zutiefst verunsichert."


Destruktionswelle türkischer Frauen (14.04.02003 - Rheinische Post, Mönchengladbach)
"Die Schauspielerin Günfer Cölgecen überzeugte am Samstag Abend im Kulturzentrum BIS in der lustigen Rolle des popcornkauenden Engels ebenso, wie in der Rolle der fünf Frauen, mit ihren intensiven, oft beeindruckenden Monologen. Die Phasen, in denen der Engel von einer Seele in die nächste wechselte, wurden von der atmosphärischen Musik von Oliver Born wirkungsvoll untermalt.


Meinhard Zanger (Künstlerischer Leiter des Theaterzwangfestivals 2004)
"Ein Festival der Schauspiel und Verwandlungskunst, ein aufrüttelndes, provozierendes, unter die Haut gehendes Stück"


Provokantes und verbindendes Zwischen den Nationen
(30.04.2006 Theater im Pfalzbau – Ludwigshafen)
..."Almanya" war wohl die ungewöhnlichste Veranstaltung der Festwoche. In dem Solotheaterstück des bekannten Autors Feridun Zaimoglu spielte Günfer Cölgecen fünf unterschiedliche türkischstämmige Frauen, die über ihr Leben in Deutschland erzählen. Trauer, Enttäuschung, Wut auf Deutsche, aber auch Verachtung gegenüber angepassten Landsleuten waren dabei vorherrschend. (...) Die gerade einmal 40 Minuten dauernde Vorstellung löste eine ebenso lange Diskussion zwischen Beteiligten und Zuschauern mit und ohne Migrationshintergrund aus.
So hatte sich das Hansgünther Heyme vorgestellt. Der Intendant des Theaters im Pfalzbau wollte mit der Festwoche Türkei in Ludwigshafen, einer Stadt, in der viele Migranten vor allem türkischer Herkunft leben, einen Dialog zwischen den Kulturen erreichen.