Guenfer Çoelgecen
             
Vita Showreel Portraits
OYOYOY
 
OYOYOY
Fotos © Rolf Arno Specht; www.fotorevier.net

 

„OYOYOY“ – Stadtraum Akustik Theater

Was heißt es in der Stadt zu leben? Wie hören sich die Orte an? Was sind Un-Orte?

„OYOYOY“ thematisiert das städtische Leben, seine Urbanität, seine Baukultur und sein soziales Geflecht. Innerhalb des Territoriums einer sich im Strukturwandel befindlichen Stadt und Region begibt sich der Darstellerchor auf eine sinnliche Spurensuche.

Dabei geht es um die Vermessung der Welt im Großen und Kleinen, das heißt die Vermessung der eigenen, individuellen Lebenslinie innerhalb der Stadtlandschaft. Die Darsteller bauen sich aus Styropor-Bruchstücken ihre Stadt. Die Stadt als Panzer, die sie beschützt. Danach zertreten sie alles. Es leben doch zu viele Menschen auf einem Raum.„Das hier ist meine Stadt! Zieh`du doch um!“

„OYOYOY“ führt die Zuschauer mittels einer Text- Soundpartitur in die Tiefenschichten einer Stadtgesellschaft, wobei ortsspezifische Texte warnehmbar werden,...Texte und Klänge, die für ein Menschenleben sprechen, ...Lebens-lärm, chaos, ordnung,baustelle, ästhetik, idee, möglichkeit...

Im Vordergrund steht der Darstellerchor, der der Stadtpartitur seine polyphone Stimme leiht. Gesang über Sinnbilder - Texte über Sinnsuche - Lieder über Sinnloses. Onomatopoetische Impressionen einer polykulturellen Stadt und ihrer Bewohner.

 

„Es gibt hier keinen bösen Ort. Die Stadt ist nicht verlogen“.

„OYOYOY“ ist die erste Produktion der Gruppe Freie Radikale unter ihrem neuen Label „Das hybride Theater der Gegenwart“.

 

PDF Dokumentation

Text von Monika Martinveciv

Text von Anne Winterhager

 


Eine Produktion von Freie Radikale
www.freieradikale.eu

Team:

Künstlerische Leitung: Günfer Cölgecen
Technik/Sound/Musik: Michael Pattmann
Ausstattung: Ana Ignatieva
Presse- und Öffentlichkeitarbeit: Monika Martincevic
Fotos,Video: Rolf Arno Specht, www.fotorevier.net
Katarzyna Salamon: Layout/Grafik
Merle Staab: Ausstattungsassistenz
Organisation: Yasemin Cölgecen, Philipp Reusmann

Mit:
Karin Kettling, Christiane Athmer, Alexander Weikmann, Andreas Wunnenberg, Marylin Pardo, Pia Pannenbäcker, Predrag Kalaba, Michael Schmidt, Michael Kallweit, Zora Niephaus, Tim Müller

 


gefördert vom Kulturbüro der:

Logo der Sparkassenstiftung Bochum

 
Termine

OYOYOY - Premiere

4.7.2013
Rotunde Bochum

 

 




 

 

Presse

Link zu der Kritik von Sascha Westphal 4.7.2013
"nachtkritik"

"In überraschenden Choreographien und irritierenden Lautmalereien, in kurz aufscheinenden Spielszenen und bildgewaltigen tableaux vivants,in Monologen und Chorpassagen
umkreist das Ensemble Bochum."

 

 

 

Link zu der Kritik von Daniel Kasselmann5.7.2013
"Ruhrbarone"

"Eine äußerst spannende und höchst sinnliche Herausforderung ..."

 

Link zu der Seite Kulturkenner

"...Man muss nur zupacken wie Günfer Cölgecen und ihre Gruppe Freie Radikale."

 

 

 

Link zur Kritik von Chantal Stauder
8.7.2013
WAZ - Der Westen

" Die Liaison aus Licht, Laut und Styropor ist zugleich Eindruck und Urteil: bedrückend, intensiv und konzentriert, formuliert mit ebenso reduzierten wie klugen Regie-Ideen."

 

 

 

Kritik von Achim Hahn
5.7.2013
dradio „Corso“,

"Die Bilder auf der Bühne: metaphernreich. Licht- und Schattenspiele durch Handleuchten mit teils gespenstisch, diabolischen Effekten. Manchmal langwierig in Szene gesetzt, in scheinbar zufälliger Choreografie. Und einmal schweigen die Darsteller - Minuten lang. Zwingen zum Lauschen in die vermeintliche Stille, zum Hören dieses Raumes und seiner Umgebung. Stadtraum Akustik Theater nennen die freien Radikalen ihre Konzeption, die auch sensibel machen will für den urbanen Sound, der uns permanent umgibt, und daher kaum mehr wahrgenommen wird."